Emotionales Selbstmanagement PDF Drucken E-Mail

Was verbirgt sich dahinter?

Hierbei handelt es sich um eine sehr effektive Therapiemethode, bei der bestimmte Körperpunkte eigenhändig beklopft werden. Mit den Klopftechniken der energetischen Psychologie ist es möglich, selbst Einfluss auf überwältigende Emotionen und Belastungen zu nehmen und hierdurch sehr positive Selbstwirksamkeitserfahrungen zu machen.

Das „klopfende Selbstmanagement“ stößt dort an Grenzen, wo der Betroffene keine positiven Wirkerfahrungen mehr macht. Dieses ist oft der Fall, wenn negative Gedankenverknüpfungen sich in den Weg stellen. Nicht nur Gefühle beeinflussen unser Verhalten, sondern Gedanken, Gefühle und Verhalten bedingen sich wechselseitig.

Oft reichen wenige Sitzungen aus, um ungünstige oder hemmende Glaubensmuster zu erkennen. Durch die Bearbeitung dieser kann das Selbstwertgefühl wieder gesteigert bzw. stabilisiert werden, eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung von Situationen mit Leistungsanforderungscharakter.

Wirkhypothesen

Das energetische Wirkprinzip

Das Klopfen bestimmter Sequenzen von Meridianpunkten und andere multisensorische Stimulierungen bewirkt oft die kurzfristige Regulation negativer Emotionen. Dieses kann im Zusammenhang mit der hohen Nervendichte an den meisten Meridianpunkten erklärt werden, welche in Verbindung mit dem limbischen System einen positiven Einfluss auf unser Emotionszentrum bewirken.

Das neurobiologische Wirkprinzip

Eine rasche Aktivierung unterschiedlicher neuronaler Aktivitäten (u.a. Sätze aussprechen, Klopfen, Summen, Zählen), zeitgleich zur Aktivierung des negativen Gefühls, soll zu einer Reorganisation neuronaler Netzwerke führen und somit die Verbindung zwischen alten, dysfunktional verknüpften Kognitions-, Emotions- und Verhaltensmustern reduzieren.

Die Grundlage dieses Wirkmechanismus ist die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, bis ins hohe Alter zu lernen und umzulernen.

Literatur:
Energetische Psychotherapie - integrativ. Hintergründe, Praxis, Wirkhypothesen.
Bohne, Eschenröder & Wilhelm-Gößling, Dgvt-Verlag.

 
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