Emotionales Selbstmanagement PDF Drucken E-Mail

Prozess- und Embodiment fokussierte Psychologie (PEP)

Was verbirgt sich dahinter?

Hierbei handelt es sich um eine effektive Intervention, bei der bestimmte Körperpunkte eigenhändig beklopft werden. Dieses ermöglicht, selbst Einfluss auf überwältigende Emotionen und Belastungen zu nehmen und somit sehr positive Selbstwirksamkeitserfahrungen zu machen.

Das „klopfende Selbstmanagement“ alleine stößt dort an Grenzen, wo der Betroffene keine hinreichenden Wirkerfahrungen mehr macht. Dieses ist oft der Fall, wenn negative Gedankenverknüpfungen sich in den Weg stellen. Nicht nur Gefühle beeinflussen unser Verhalten, sondern Gedanken, Gefühle und Verhalten bedingen sich wechselseitig.

Oft reichen dann wenige Sitzungen aus, um ungünstige oder hemmende Glaubensmuster zu erkennen. Durch die Bearbeitung von inneren Überzeugungen und der Selbstbeziehung durch Selbstakzeptanzübungen, kann das Selbstwertgefühl wieder stabilisiert werden: Eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung von Situationen mit Leistungsanforderungscharakter.

„Heilung“ ist das Umarmen dessen, was man am meisten fürchtet, das Öffnen dessen, was verschlossen war,
das Weichwerden dessen, was zur Blockade verhärtet war. Heilung ist dem Leben (und den eigenen Ressourcen)
zu vertrauen.

Jean Achterberg, Chiropraktiker. 

Wirkhypothesen

Das energetische Wirkprinzip

Das Klopfen bestimmter Sequenzen von Meridianpunkten und andere multisensorische Stimulierungen bewirkt oft die kurzfristige Regulation negativer Emotionen. Dieses kann im Zusammenhang mit der hohen Nervendichte an den meisten Meridianpunkten erklärt werden, welche in Verbindung mit dem limbischen System einen positiven Einfluss auf unser Emotionszentrum bewirken.

Das neurobiologische Wirkprinzip

Eine rasche Aktivierung unterschiedlicher neuronaler Aktivitäten (u.a. Sätze aussprechen, Klopfen, Summen, Zählen), zeitgleich zur Aktivierung des negativen Gefühls, soll zu einer Reorganisation neuronaler Netzwerke führen und somit die Verbindung zwischen alten, dysfunktional verknüpften Kognitions-, Emotions- und Verhaltensmustern reduzieren.

Die Grundlage dieses Wirkmechanismus ist die Neuroplastizität, also die Fähigkeit des Gehirns, bis ins hohe Alter zu lernen und umzulernen.

Literatur:
"Energetische Psychotherapie - integrativ. Hintergründe, Praxis, Wirkhypothesen".
Bohne, Eschenröder & Wilhelm-Gößling, Dgvt-Verlag.
"Die neue Medizin der Emotionen", David Servan-Schreiber.

 
Website Tridolphin